Die meisten denken, man braucht ein großes Erspartes um in Immobilien einzusteigen. In der Praxis sieht es oft anders aus – und selbst wer wenig auf der Seite hat, hat meistens mehr Spielraum als er denkt.
Bevor wir über Objekte, Renditen oder Finanzierungen sprechen, schauen wir uns gemeinsam deine finanzielle Ausgangssituation an. Nicht um zu urteilen – sondern um zu verstehen, womit wir arbeiten können. Dabei geht es um drei Bereiche:
Eigenkapital – auch ohne große Rücklagen
Kein oder wenig Erspartes bedeutet nicht, dass der Weg versperrt ist. Ein Familiendarlehen kann als Eigenkapitalersatz dienen – oft zinsgünstig oder sogar zinslos, und für die Bank zählt es. Bausparkassen bieten außerdem Sofortkredite an, bei denen nicht nachgefragt wird wofür das Geld verwendet wird. Auch das kann ein Weg sein, die erste Finanzierung zu ermöglichen.
Laufende Kosten & Kredite optimieren
Wer monatlich einen alten Ratenkredit oder Autokredit bedient, zahlt oft mehr Zinsen als nötig. Eine Umschuldung auf bessere Konditionen kann sofort Luft schaffen. Noch teurer sind Kreditkartenschulden – zwölf Prozent Zinsen sind keine Seltenheit. Ein Dispokredit mit günstigeren Konditionen kann hier deutlich sinnvoller sein. Und auch beim Dispo selbst gibt es große Unterschiede zwischen den Banken – das lohnt sich zu prüfen.
Geparktes Geld mit wenig Rendite
Viele haben Geld in Produkten gebunden, die kaum etwas bringen: eine alte Lebensversicherung, ein Bausparvertrag der nicht mehr gebraucht wird, oder Tagesgeld das seit Jahren wenig abwirft. Wenn diese Mittel nicht anderweitig gebraucht werden, können sie als Eigenkapital für eine Immobilie deutlich mehr leisten – mit echter Rendite statt symbolischen Zinsen.
25.000 € Eigenkapital klingen nach wenig. Für das erste Objekt kann das mehr als ausreichen – wenn die Finanzierung stimmt und das Objekt passt. Genau das schauen wir uns gemeinsam an.
Wer kauft ohne seine Zahlen zu kennen, läuft Gefahr ein halbes Jahr später in Schwierigkeiten zu geraten – sei es weil eine Rate zu hoch ist, eine Rücklage fehlt oder ein laufender Kredit die Bonität drückt. Die finanzielle Gesamtanalyse ist deshalb keine Pflichtübung, sondern die Basis für alles was danach kommt.
Und sie ist für jeden relevant – egal ob du mit 5.000 € oder 50.000 € startest.